Mehrere spezialisierte Tochterunternehmen unterstützen die OeNB bei der Herstellung von Banknoten und Münzen, bei der Bargeldversorgung und im Zahlungsverkehrsbereich.
Die Oesterreichische Banknoten- und Sicherheitsdruck GmbH (OeBS)
steht zu 100 Prozent im Eigentum der OeNB und ist für den Banknoten- und Sicherheitsdruck verantwortlich. Zu ihren Aufgaben zählt u. a. auch der Handel mit Druckerzeugnissen sowie die Entwicklung höchster Qualitäts- und Sicherheitsmaßstäbe für Banknoten.
Bei der Münze Österreich Aktiengesellschaft
werden die auf Euro und Cent lautenden Münzen sowie Sondermünzen geprägt und in Verkehr gesetzt. Sie ist ebenfalls zu 100 Prozent eine Tochtergesellschaft der OeNB.
Die Geldservice Austria GmbH (GSA)
sorgt für den Transport und die Verteilung des Bargelds sowie dafür, dass beschädigtes Bargeld rechtzeitig aussortiert wird. An der GSA sind neben der Mehrheitseigentümerin OeNB auch österreichische Geldinstitute beteiligt.
Wie lange sind die Banknoten und Münzen durchschnittlich im Umlauf?
Hier gibt es große Unterschiede zwischen Banknoten und Münzen, aber auch bei den verschiedenen Banknotenwerten. So sind etwa die 500-Euro-Banknoten bis zu sieben Jahre im Einsatz, während 5- und 10-Euro-Banknoten meist schon nach zwei Jahren eingezogen und vernichtet werden müssen. Münzen hingegen haben eine Lebensdauer von bis zu 20 Jahren. Statistisch gesehen wird jede Banknote während ihrer Umlaufzeit 3,3-mal auf Qualität und Sicherheit überprüft.
„Privatwirtschaftlich geführte Tochtergesellschaften unterstützen die OeNB bei der Produktion von Banknoten und Münzen, bei der Bargeldverteilung und im Zahlungsverkehr.“
