1816 Gründung der „privilegirten oesterreichischen National-Bank“ durch kaiserliches Dekret
1878 Umwandlung der National-Bank zur Oesterreichisch-ungarischen Bank
1919 Liquidation der Oesterreichisch-ungarischen Bank
1922 Gründung der heutigen Oesterreichischen Nationalbank
1925 Der Schilling ersetzt die Krone als gesetzliches Zahlungsmittel
1938 Auflösung der Nationalbank und Einführung der Reichsmark
1945 Die OeNB nimmt ihre Tätigkeit wieder auf, der Schilling wird erneut gesetzliches Zahlungsmittel
1955 Der Nationalrat beschließt das neue Nationalbankgesetz
1984 Wiederverlautbarung des „Bundesgesetzes über die Oesterreichische Nationalbank (Nationalbankgesetz 1984)
1999 Die OeNB wird Teil des ESZB und des Eurosystems
zur Entstehung der Wirtschafts- und Währungsunion
1. Stufe – ab 1. Juli 1990:
Vollendung des Binnenmarktes
Liberalisierung des Kapitalverkehrs
Verstärkte Anstrengungen zur Erreichung der wirtschaftlichen Konvergenz
2. Stufe – ab 1. Jänner 1994:
Errichtung des Europäischen Währungsinstituts (EWI), des Vorläufers der Europäischen Zentralbank (EZB)
Vorbereitung der Währungsunion
Verbot der Finanzierung der öffentlichen Hand durch die Zentralbanken und Vermeidung übermäßiger Defizite in den öffentlichen Finanzen
1.–3. Mai 1998 Festlegung der ersten 11 Teilnehmer für die Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) ab 1. Jänner 1999 durch die Staats- und Regierungschefs; Ankündigung der bilateralen Umrechnungskurse von nationalen Währungen in Euro
1. Juni 1998 Ablöse des EWI durch die neu gegründete EZB
31. Dezember 1998 Unwiderrufliche Festlegung der Umrechnungskurse zwischen Euro und den Währungen jener Länder, die an der WWU teilnehmen
3. Stufe – ab 1. Jänner 1999:
Beginn der Währungsunion mit 11 EU-Ländern
Einführung des Euro als Buchgeld
Volle Funktionsfähigkeit der EZB
Gemeinsame europäische Geldpolitik
1. Jänner 2001: Griechenland wird 12. Mitglied der Währungsunion
1. Jänner 2002: Einführung des Euro-Bargelds
1. Jänner 2007: Slowenien wird 13. Mitglied der Währungsunion
1. Jänner 2008: Malta und Zypern führen den Euro ein
1. Jänner 2009: Die Slowakei wird 16. Mitglied der Währungsunion – 330 Mio Europäer haben damit den Euro als Währung