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Euro.Fakten

Was waren die wichtigsten Stationen auf dem Weg zum Euro, wer sorgt für die Sicherheit und die Stabilität des Geldes, welche sind die Grundlagen der europäischen Wirtschafts- und Währungsgemeinschaft, wer sind die Partner, wie ist die europäische Integration Österreichs verlaufen? Wie sieht die Zukunft des Euro aus, ist er der Schlüssel zum gemeinsamen europäischen Haus? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Ausstellung im neu eröffneten Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank.


Der Euro

1 Euro

 

Am 1. Jänner 2002 haben zwölf Mitgliedstaaten der Europäischen Union das Euro-Bargeld eingeführt. Damit ist die Vision einer monetären Einheit Europas sichtbare Wirklichkeit geworden. Rund 310 Millionen Menschen im Eurogebiet nützen die Chancen dieses bedeutenden einheitlichen Wirtschafts- und Währungsraums. Mit dem Euro als Zahlungsmittel ist das gemeinsame Europa greifbar und erlebbar geworden. Die Währungsunion ist ein wichtiger, in seiner Bedeutung über die monetäre Sphäre hinausreichender Schritt zur Vertiefung des europäischen Einigungsprozesses. Der Euro trägt zur Begründung einer neuen europäischen Identität bei und bringt die Menschen in Europa einander näher. 

 



Wirtschafts- und Währungsunion

Startpaket

 

Wirtschaftliche und monetäre Integration haben in der Geschichte Europas stets eine wichtige Rolle gespielt, so unterschiedlich die Vorstellungen von Europa auch waren. Ende des Mittelalters ermöglichte der Dukat als universale Handelswährung über territoriale Zersplitterung hinweg ein europaweites Netz von Wirtschaftsbeziehungen. Im 19. Jahrhundert versuchte man mit der Gründung von Zoll- und Währungsunionen die Basis für einen Leistungsaustausch zwischen den rivalisierenden Nationalwirtschaften zu schaffen. Die Erfahrungen von zwei Weltkriegen und weltweiten Währungskrisen haben im 20. Jahrhundert das Projekt einer wirtschaftlichen und monetären Union als Grundlage für ein geeintes Europa reifen lassen. Österreich hat sich stets als integraler Teil Europas verstanden und aktiv am europäischen Einigungsprozess teilgenommen. 

 



Stabilität

ATS 1000 – Suttner

 

Grundbedingungen für das Funktionieren der europäischen Wirtschafts- und Währungsunion sind die Stabilität der gemeinsamen Währung und ein hohes Maß an wirtschaftlicher Koordination und Integration. Für die Sicherung der Preisstabilität im Euro-Währungsgebiet sorgt das Eurosystem mit der Europäischen Zentralbank und den Zentralbanken der Euro-Länder. Die Oesterreichische Nationalbank ist integraler Bestandteil des Eurosystems, in dem sich Glaubwürdigkeit und Sachkompetenz sämtlicher nationaler Zentralbanken des Euro-Währungsgebiets vereinen. 



Die Oesterreichische Nationalbank

Willkommen Euro

 

Gemeinsam mit der EZB und den Zentralbanken der anderen Euroländer setzt die Oesterreichische Nationalbank die stabilitätsorientierte Geldpolitik für das Euro-Währungsgebiet um. Sie kann dabei auf eine fast 200-jährige Tradition zurückgreifen. 1816 als unabhängiges Noteninstitut geschaffen, gelang es der "Privilegirten oesterreichischen National-Bank" Vertrauen in die zerrüttete Währung und damit die Basis für die wirtschaftliche Integration der österreichischen Monarchie zu schaffen. 1878 übernahm die "Oesterreichisch-ungarische Bank" die Aufgaben einer transnationalen Notenbank in der von Nationalitätenkonflikten bedrohten Doppelmonarchie. Nach dem Zerfall der Monarchie und der Inflationskrise sicherte die 1922 wieder gegründete "Oesterreichische Nationalbank" die Stabilität der neuen Schillingwährung. 



Produktion des Euro

Kinegram EUR 50

 

Die Erfahrungen der Oesterreichischen Nationalbank fließen auch in die Produktion des gemeinsamen europäischen Geldes ein. Die Entwürfe für die Euro-Banknoten stammen von Robert Kalina, dem Banknotendesigner der Oesterreichischen Nationalbank. Mit Sicherheitsstreifen, Tiefdruckrelief, Spezialfarben und Spezialfolien schließt die sicherheitstechnische Ausstattung der Euro-Banknoten an die der Schilling-Scheine von 1997 an. 



Die Partner

Der einheitliche europäische Währungsraum zeichnet sich durch kulturelle Vielfalt und Reichtum seiner Mitglieder aus. Die Ausstellung stellt die Partner im gemeinsamen Währungsraum vor und zeigt das Spektrum der vor dem Euro gültigen nationalen Währungen. 



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