Stipendien

Klaus-Liebscher-Preis

Für wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Währungsunion und der europäischen Integration. Für junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter aus EU-Mitgliedstaaten und EU-Kandidatenländern.


Aufruf zur Einreichung wissenschaftlicher Studien

für den Klaus-Liebscher-Preis 2012

Der Klaus-Liebscher-Preis wurde im Jahr 2005 anlässlich des 65. Geburtstags des damaligen OeNB-Gouverneurs in Anerkennung seines Engagements in Zusammenhang mit der Teilnahme Österreichs an der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) und der europäischen Integration ins Leben gerufen. Der Preis wird jährlich an junge Ökonominnen und Ökonomen (bis zum vollendeten 35. Lebensjahr) aus EU-Mitgliedstaaten bzw. EU-Kandidatenländern für zwei herausragende wissenschaftliche Arbeiten zu Themen der WWU bzw. der europäischen Integration vergeben. Wird eine gemeinsame verfasste Arbeit eingereicht, so müssen sämtliche Teilnahmebedingungen von allen daran Beteiligten erfüllt werden. Der Preis ist mit 10.000 EUR pro Studie dotiert und wird anlässlich der jährlich stattfindenden Volkswirtschaftlichen Tagung der OeNB überreicht. Von den Preisträgerinnen und Preisträgern wird erwartet, dass sie die wesentlichen Erkenntnisse ihrer Studien im Rahmen dieser Tagung präsentieren.

 

Teilnahmevoraussetzung ist, dass die in deutscher oder englischer Sprache verfassten Arbeiten bis spätestens 31. Jänner 2012 bei der OeNB eingereicht werden. OeNB-Gouverneur Univ.-Prof. Dr. Ewald Nowotny ist Vorsitzender der Fachjury. Die Arbeiten sind unter dem Kennwort „Klaus-Liebscher-Preis 2012“ an Dr. Martin Summer, Abteilungsleiter der Abteilung für volkswirtschaftliche Studien, cc: Dr. Beate Hofbauer zu e-mailen.

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Dr. Summer, Abteilungsleiter der Abteilung für volkswirtschaftliche Studien.



Dr. Beate Hofbauer-Berlakovich 

Tel.: (+43-1) 404 20-7205

Fax: (+43-1) 404 20-7299


Bisher wurde der Klaus-Liebscher-Preis an folgende Ökonominnen und Ökonomen verliehen:



2011



2010



2009



2008



2007

  • Harald Badingerfür seine Arbeit „Has the EU’s Single Market Programme Fostered Competition? Testing for a Decrease in Markup Ratios in EU Industries” 

  • Gert Peersmanfür seine Arbeit „The Relative Importance of Symmetric and Asymmetric Shocks: The Case of United Kingdom and Euro Area”  



2006

  • Petra Geraats für ihre Arbeit „The Mystique of Central Bank Speak”

  • Marek Jarocinskifür seine Arbeit „Responses to Monetary Policy Shocks in the East and the West of Europe: A Comparison”



2005

  • Ester Faiafür ihre Arbeit „Financial Differences and Business Cycle, Co-Movements in a Currency Area”

  • FedericoRavennafür seine Arbeit „The European Monetary Union as a Commitment Device for New EU Member States