Die Geschichte der OeNB


1816–1818


Kaiser Franz I., Graf von Stadion

Zeit der Gründung und des Provisoriums

Der Gründung der Nationalbank war fast ein halbes Jahrhundert an Experimenten der Habsburger mit der Emission von Papiergeld vorangegangen. Schon im 18. Jahr­hundert war die Ausgabe von Banknoten einem Institut übertragen worden, in das die …


1818–1878


Erstes Privilegium

Die privilegirte oesterreichische National-Bank

Die Nationalbank erhielt mit kaiserlichem Patent vom 15. Juli 1817 das ausschließliche Recht zur unbeschränkten Notenausgabe. Dieses „erste Bankprivilegium“ gewährte ihr zudem eine privilegierte Stellung hinsichtlich des …


1878–1922


100 Gulden – 1880

Die Oesterreichisch-ungarische Bank

Bei den Ausgleichsverhandlungen zwischen Österreich und Ungarn von 1867 wurde die Notenbankfrage zur Vermeidung weiterer Komplikationen nicht aufgerollt und die Aufrechterhaltung der bestehenden Zustände bis zu einer künftigen gesetzlichen Regelung …


1922–1938


Hauptgebäude der OeNB, Otto-Wagner-Platz

Die Oesterreichische Nationalbank in der Ersten Republik

Seit dem Beginn der Liquidation der Oesterreichisch-ungarischen Bank war es klar, dass Österreich ebenso wie die übrigen Sukzessionsstaaten eine eigene Notenbank haben müsste. Allerdings war man wohl der Meinung, dass zunächst einmal Ordnung im …


1938–1945


Reichsbankhauptstelle Wien

Die Notenbank im Dritten Reich

Österreichs Gesellschaft gelang es nach dem Ende des Ersten Weltkrieges nicht mehr, zu einem gemeinschaftlichen Leben zurückzukehren. In allen Bereichen formierten sich Lager, die notfalls auch mit Betrug, Nötigung und Waffengewalt ihre Interessen …


1945–1998


10 Schilling – 1946

Die Oesterreichische Nationalbank in der Zweiten Republik

Die katastrophalen Jahre des Zweiten Weltkrieges hatten Gesellschaft und Politik gelehrt, wie wichtig interessensübergreifende Zusammenarbeit als Grundprinzip eines gemeinsamen Österreichs ist. An einem Wiederaufbau zweifelte niemand. Dieser gelang auch, …


1999–


Euro-Aktie der OeNB, 1999

Die Oesterreichische Nationalbank als Teil des Europäischen Systems der Zentralbanken

Am 1. Jänner 1999 – dem Beginn der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) – wurde in Österreich und zehn anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union der Euro als gemeinsame Währung eingeführt.

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