Mit einem Überschuss von 8,8 Mrd EUR erreichte die Leistungsbilanz Österreichs im Jahr 2007 ein historisches Hoch. Seit dem EU-Beitritt hat sie sich von einem Minus von 2,9% des Bruttoinlandsprodukts in ein Plus von 3,2% gedreht. Seit 2002 erwirtschaftet Österreichs Außenwirtschaft kontinuierlich Überschüsse.
In diesem Prozess hat der Handel mit Gütern und Diensten eine große Rolle gespielt. Die Dienstleistungen, inklusive Reiseverkehr, haben seit jeher einen positiven Beitrag zur Leistungsbilanz erbracht. Besonders erfolgreich entpuppt sich derzeit der Handel mit technologiebezogenen Dienstleistungen. Der Güterhandel, der von 1950 bis 2001 defizitär war, ist seit 2002 annähernd ausgeglichen und war 2007 ebenfalls positiv. Defizitär sind die Einkommensbilanz und die Bilanz der grenzüberschreitenden unentgeltlichen Leistungen (die „laufenden Transfers“).
