431.744 Menschen arbeiteten im Jahresdurchschnitt 2005 in ausländischen Unternehmen, die sich ganz oder teilweise im Besitz österreichischer Direktinvestoren befanden. (Die Zahlen sind mit dem Anteil des Investors am Unternehmen gewichtet). Das sind nahezu zehn Mal so viele wie noch vor 15 Jahren. Diese Zeitreihe unterstreicht eindrucksvoll das stark gewachsene Auslandsengagement der österreichischen Wirtschaft.
Gleichzeitig hat die Anzahl der inländischen Beschäftigten bei österreichischen Investoren, die sich im Ausland engagieren, ebenfalls zugenommen. Sie lag 1990 bei 260.000 und liegt heute bei knapp 290.000. Dabei ist natürlich zu beachten, dass auch der Kreis auslandsaktiver Firmen in diesem Zeitraum erheblich zugenommen hat.
Über die Zeit stabil und in jüngster Zeit abnehmend ist hingegen die Anzahl jener Personen, die in Österreich für unmittelbar unter ausländischem Einfluss stehende Unternehmen arbeiten. Trotz kontinuierlicher Zuflüsse an ausländischem Direktinvestitionskapital arbeiten 2005 nur noch (anteilsgewichtet) 220.700 Österreicher in ausländischen Konzernfilialen (1990: 235.800).
