Die Aktiva der Versicherungen in Österreich erreichten Ende 2006 82,5 Mrd EUR und haben sich damit in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Rund drei Viertel des Versicherungsgeschäftes entfällt auf die Lebensversicherungssparte. Diese ist für die monetäre Analyse von besonderem Interesse, da Lebensversicherungen eine Alternative zu den traditionellen Sparformen darstellen.
Sie machten Ende September 2006 gemäß gesamtwirtschaftlicher Finanzierungsrechnung rund 15% des Geldvermögens Privater Haushalte aus. Dieser Anteil stieg in den letzten Jahren kontinuierlich an, von 10,5% im Jahr 1995. In den ersten drei Quartalen 2006 lag der Anteil der Lebensversicherungen an der Geldvermögensbildung der österreichischen Haushalte bereits bei rund 19%.
