Der Euro-Wert des Gesamtvolumens an Fremdwährungs-Ausleihungen sank im 3.Quartal 2006 um 0,3 Mrd (bzw. 0,6%) auf einen Stand von 54 Mrd EUR. Gleichzeitig stiegen die EUR-Ausleihungen um 4,2 Mrd (oder 1,9%).
Maßgeblich dafür dürfte das Zusammenfallen eines geringer werdenden Zinsvorteils mit einer gleichzeitigen Aufwertung des EUR gegen den CHF gewesen sein. Der Zinsvorteil des Schweizer Franken (CHF) ging seit 2003 von fast 3 auf 1,25 Prozentpunkte im September 2006 zurück. Gleichzeitig wertete der EUR gegen den CHF auf: der EUR/CHF-Wechselkurs näherte sich im bisherigen Jahresverlauf 2006 (bis September) seinem Höchststand seit Einführung des Euro.
