Rund 1.000 heimische Investoren haben zum Jahreswechsel 2004/05 nahezu 50 Mrd Euro in strategische Beteiligungen im Ausland (Direktinvestitionsunternehmen) investiert. Dabei handelt es sich um 2.727 Unternehmen, in denen 2004 370.525 Menschen beschäftigt waren (gewichtet mit dem Anteil des Investors am Unternehmen).
Etwa 70 Prozent der wirtschaftlichen Aktivitäten ‑ gemessen an der Beschäftigung ‑ entfallen auf Zentral-, Ost- und Südosteuropa. Darunter finden sich sowohl neue EU-Mitglieder (vor allem die Nachbarn Ungarn, Tschechien, Slowakei und Slowenien), als auch Staaten außerhalb der EU-25 (z. B.: Rumänien, Bulgarien, Kroatien, Russland).
Ein Engagement außerhalb Europas scheint die Möglichkeiten der meisten heimischen Unternehmen zu übersteigen. Der Anteil ist mit 8% (bzw. 31.000 Beschäftigten) recht bescheiden.
