Das österreichische Finanzvermögen im Ausland erreichte zum 31.12.2004 403 Mrd EUR, die Verpflichtungen beliefen sich auf 436 Mrd EUR. Daraus resultieren Nettoverpflichtungen von ‑33,9 Mrd EUR. Nach vorläufigen Berechnungen werden die heimischen Auslandsaktiva Ende 2005 bereits die 500-Milliarden-Euro-Schwelle überschreiten.
Der international gebräuchliche Indikator für die Intensität der Auslandsverflechtung – die Internationalisierungsquote, die als Summe der grenzüberschreitenden Aktiva und Passiva in Prozent des BIP ausgedrückt wird – erreichte mit 354% im Jahr 2004 einen neuen Rekord.
Die stetig zunehmende Integration der österreichischen Finanzwirtschaft erlitt nur im Zeitraum 2000-2002 infolge der weltweiten Börsenkrise einen Rückschlag. Mit 2004 ist jedoch wieder ein deutlicher Aufwärtstrend sichtbar.
