Die neue Ausstellung im Geldmuseum der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) zeigt als Höhepunkte erstmals die Banknotenentwürfe von Gustav Klimt und seinem Studienkollegen Franz Matsch, die aus kultur- und kunsthistorischer Sicht einen besonderen Stellenwert einnehmen. So sind aus Klimts persönlichem Schicksalsjahr 1892, in dem er sowohl seinen Vater als auch seinen Bruder Ernst verlor, nur wenige Arbeiten bekannt.
Die Oesterreichisch-ungarische Bank, als die die OeNB damals bezeichnet wurde, beauftragte 1892 die jungen Maler Gustav Klimt und Franz Matsch mit Banknotenentwürfen. Die abgegebenen Arbeiten entsprachen allerdings nicht dem damaligen künstlerischen Geschmack und wurden mit folgenden Worten abgelehnt: Die Entwürfe seien „so einseitig gehalten und haben so wenig Ansprechendes in ihrer ganzen Conception, daß man auch nicht einen zur Annahme empfehlen“ könne … .
Ebenso gibt die Ausstellung einen Einblick in den Menschen Gustav Klimt und in seine wirtschaftliche Situation. So wird der Aufstieg Klimts aus bescheidenen Verhältnissen zu einem der gefragtesten und höchstbezahlten Porträtmaler Europas skizziert. In diesem Zusammenhang sind auch Raritäten wie Klimts handgeschriebenes Curriculum Vitae oder seine zwei Geldbörsen zu sehen.
Zur Ausstellung
Ausstellungstitel:
„… so wenig Ansprechendes …“ Gustav Klimt und die Notenbank
Ausstellungsdauer:
15. Juni 2010 bis 28. Jänner 2011
Adresse:
Oesterreichische Nationalbank, Geldmuseum, Otto-Wagner-Platz 3, A-1090 Wien
Öffnungszeiten des Geldmuseums:
Dienstag und Mittwoch von 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr
Donnerstag von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Freitag von 9.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Samstag bis Montag sowie an Feiertagen, 24. 12. und 31. 12. geschlossen
Führungen & Workshops:
Für Gruppen ab 10 Personen, kostenlos, Terminvereinbarung notwendig!
Anmeldung: Tel.: (+43-1) 404 20-6644, Fax: (+43-1) 404 20-6695, geldmuseum@oenb.at
Eintritt:
Frei
Anreise:
U2 Schottentor, Straßenbahnlinien 37/38/40/41/42/43/5








